2.8.2011 Das kleine Sonnen-ABC
Mein Gesundheits-Tipp!
DAS KLEINE SONNEN-ABC
Endlich sind Sommerferien! Und pünktlich zum Wochenanfang meldet sich der Sommer mit viel Sonne und heißen Temperaturen zurück. Egal, ob es nun mit Kind und Kegel auf Richtung Süden geht, man sich auf dem heimischen Balkon entspannt oder aktiv einen Ausflug an einen der vielen Seen in der Umgebung plant: Für den gesunden Sonnengenuss ist es ratsam ein paar Tipps zu beachten.
Ausruhen
Die beste Möglichkeit sich vor zu viel Sonne zu schützen ist es, in der Mittagszeit eine kleine Siesta einzulegen. Einfach wie in den südlichen Ländern zwischen 12 und 15 Uhr aus der Sonne gehen und sich zum Beispiel ein schattiges Plätzchen suchen und in Ruhe ein kühles Getränk genießen!Brille
In Ihren verschiedenen Formen und Farben ist sie nicht nur das perfekte Gute-Laune-Accessoire am Strand und sorgt für einen tollen Auftritt. Mit hochwertigen Gläsern und einem eingebauten UV-Filter schützt sie das Auge vor ultravioletter Strahlung und somit vor Entzündungen. Gerade bei Reisen ins Gebirge oder ans Meer lässt man sich wegen der intensiven Sonnenstrahlung am besten beim Optiker beraten!Creme
Eine Sonnencreme mit UVA- und UVB-Schutz ist das A und O für ein gesundes Sonnenbad. Dabei gilt die Faustregel, sich 30 Minuten vor dem Sonnen gründlich einzucremen und dies unbedingt über den Tag verteilt zu wiederholen. Insbesondere für hellere Hauttypen empfiehlt sich ein hoher Lichtschutzfaktor, vor allem wenn sich an Wasser und hellem Strand die Strahlenintensität beinahe verdoppeln kann. Wer sich gerne aktuell über das Maß der UV-Strahlung informieren möchte, kann dies hier tun.Dosis
Die Dosis macht’s! Ausgerechnet die UV-Strahlung, der Anteil des Sonnelichts, der Hautkrebs bewirken kann, hat in Maßen genossen viele positive Effekte auf unseren Organismus. Das Sonnenlicht reguliert unseren Hormonhaushalt und wirkt stimmungsaufhellend. Die ultraviolette Strahlung unterstützt außerdem die allgemeine Krankheitsabwehr und senkt Blutdruck- und Cholesterinspiegel.Eigenschutzzeit
Dabei handelt es sich um die Dauer, in der man sich ungeschützt der Sonne aussetzen kann, ohne dass die Haut rot wird. Bei helleren Hauttypen beträgt sie nur wenige Minuten, Menschen dunkleren Hauttyps können bis zu vierzig Minuten problemlos in die Sonne. Multipliziert man die Eigenschutzzeit mit dem Lichtschutzfaktor der Sonnencreme ergibt sich die Zeit für ein mögliches Sonnenbad ohne Sonnenbrand.Farbe
Du hast aber schön Farbe bekommen. Einen Satz über den wir uns nach der Rückkehr aus unserem Urlaub freuen. Aber die Bräune hat auch einen ganz bestimmten Zweck. Sie stellt den Versuch unserer Haut dar, sich vor schädlicher UV-Strahlung zu schützen. Ist der Körper der Sonne ausgesetzt produziert er vermehrt das Hauptpigment Melanin, das eine Reflexion des UV-Lichts bewirkt und als Lichtbarriere funktioniert. Also unbedingt den richtigen LDF wählen, damit es keinen Sonnbrand gibt!Hut
„Hut auf!“ heißt es gerade für die Kleinen am Strand, aber auch für alle anderen, die sich lange in der Sonne aufhalten und womöglich dabei noch sportlich aktiv sind. In Australien, dem Land mit einer der höchsten Hautkrebsrate der Welt, ist dieser Sonnenschutz schon Kultur geworden und hat sich an australischen Schulen inzwischen als Teil des Lehrplans durchgesetzt. „No hat, no play!“ heißt es dort.



