Die Patientenrechte stärken!
27.09.2010
Das Wohl der Patientinnen und Patienten steht im Mittelpunkt der medizinischen Versorgung. Unser Gesundheitsexperte Dr. med. Otto Bertermann weiß wovon er spricht: Schließlich arbeitet er zusätzlich zu seiner Tätigkeit im Landtag als niedergelassener Hausarzt und kann auf einen großen praktischen Erfahrungsschatz zurückgreifen.
Was wir brauchen, ist der Ausbau der unabhängigen Patientenberatung, damit die Bürger in der Lage sind, sich unabhängig zu informieren und mündig ihre Rechte bei Leistungserbringern und Krankenkassen einzufordern. Ebenso setzt sich Dr. Bertermann für ein bundesweites Patientenschutzgesetz ein, das alle Patientenrechte kompakt bündelt.
Was wir brauchen, ist eine konsequentere Umsetzung der Hygienevorschriften in Kliniken und ambulanten Einrichtungen, damit Patienten diese Einrichtungen gesund wieder verlassen und keine zusätzlichen Infektionen durch mangelnde Hygiene erleiden.Dr. Bertermann fordert, dass in Bayern schnellstmöglich eine bayerische Hygieneverordnung etabliert wird, die einen verstärkten Einsatz von Hygienefachkräften an Klinken vorsieht und rechtsverbindlich ist. Zusätzlich wünscht sich Dr. med. Otto Bertermann ein verpflichtendes MRSA-Screening (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) vor jeder stationärer Aufnahme sowie eine bundesweite Antibiotikastrategie im ambulanten Bereich, um so den tödlichen Keimen den Kampf anzusagen.
Was wir brauchen, ist es eine deutliche Steigerung bei der Bereitschaft Organe zu spenden. Ein Großteil der Deutschen befürworten die Organspende, allerdings nur ein verschwindend geringer Anteil verfügt über einen Spenderausweis. Eine vorurteilsfreie Diskussion, die sich ernsthaft mit den Ängsten und Befürchtungen der Bürgerinnen und Bürgern ausein-andersetzt und bessere strukturelle sowie organisatorische Rahmenbedingungen könnten die Chance auf mehr Spender erhöhen.
Was wir brauchen, ist das Recht jedes Bürgers zu Hause alt zu werden und zu sterben. Die allgemeine ambulante und die spezialisierte ambulante palliativmedizinische Versorgung (AAPV und SAPV) bieten Möglichkeiten, selbstbestimmt und schmerzfrei, ärztlich optimal betreut zu Hause sterben zu dürfen. Flächendeckende Verträge in Bayern sind rar. Unser Gesundheitsexperte setzt sich deshalb verstärkt dafür ein, dass Krankenkassen Verträge für ganz Bayern abschließen. Die Ehrenamtlichen in der Hospiz- und Palliativversorgung spielen eine wichtige Rolle und haben unsere Anerkennung verdient.
Mein Motto: Der Patient als Zentrum im Denken und Handeln.
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